Die Redaktion

 

 

 

Eva Schreuer

WEGE-Redaktion in einer Person
(d.h. Autorenkontakte, Artikelauswahl, Textbearbeitung, Lektorat, Verfassen des gesamten Rahmeninhalts, Homepage-Texte, Rezensionen Spiele & Bücher...)
Außerdem: laufende Post (mittlerweile mit Unterstützung unserer ältesten Tochter Marie), Adressenverwaltung…

Meine persönliche Ausrichtung bei der WEGE-Redaktionsarbeit:
Allen WEGE-LeserInnen möglichst hohe inhaltliche Qualität zu bieten - eine Zeitschrift, die spannend und lesbar zum Nach- und Weiterdenken anregt und die ich selbst über Jahre immer wieder aufs Neue gern lesen würde! Das Hineinfühlen und der herzlich verbundene Kontakt zu den WEGE-LeserInnen und natürlich auch zu allen Autoren, Inserenten, Mitarbeiter... ist für mich oberste Prämisse!

Meine persönlichen WEGE-Ziele:

  • Dass unser Magazin zu DEM "Profil " der ganzheitlichen Szene (zumindest in Österreich) wird, mit einer echten Vordenker- und Vorreiterrolle.
  • Dass die WEGE zwischenmenschliche, gesellschaftliche und politische Anstöße zur Veränderung gibt und tatsächlich, real etwas beWEGt auf der Welt!
  • Mindestens 10.000 WEGE-Abonnenten wünsch ich mir (zur Zeit sind es ca. 4000) - ein WEGE-Netz von ganzheitlich denkenden, bewussten Menschen mit Herz und Hirn soll sich über den gesamten deutschsprachigen Raum spannen!
  • Auch DU bist herzlich eingeladen, dazu beizutragen und diese WEGE mit uns zu gehen!

 

Für unersättlich Neugierige und solche, die einfach ALLES von mir wissen wollen:

22. November 1960: gelandet in Linz, Oberösterreich, gerade schon im Sternzeichen des Schützen (Asc. Fische), als drittes und letztes Kind meiner Eltern Dr. Georg und Inge Obermeyr.

1967 - 1979: Volksschule in Linz, danach Mädchengymnasium Körnerschule - wo ich 9 Jahre meines Lebens verbrachte. Mathematik war nie meine Stärke - umso größer meine Lust an der Sprache, Literatur, Schreiben, Musik und Tanz (6 Jahre Ballett, 5 Jahre Klavierunterricht am Linzer Bruckner-Konservatorium, Alt-Solistin im Linzer Mädchenchor, Show-Tanz bei den York Dancers...).

1980: Matura, und in den Ferien danach eine 8-wöchige Reise durch Amerika im Rahmen eines Jugendaustauschprogramms.
Im Herbst 1980 stand dann die Entscheidung an, wie´s weitergeht - meine Berufswünsche waren noch absolut unklar, ich entschied mich einfach mal für ein Psychologie- und Pädagogik-Studium in Salzburg (nicht ahnend, dass im ersten Jahr Statistik - also schon wieder Mathematik! - eins der Hauptfächer ist…).
Nach 2 Semestern kam mir DIE Idee, der „Wink von oben": Hebamme! Vom ersten Tag in der Hebammenschule Salzburg war mir klar - hier liegt meine Berufung! Im April 83 hielt ich stolz mein Hebammendiplom in Händen.

1983 - 1987: Mein erster Job als Kreisssaal-Hebamme im Krankenhaus d. Barmherzigen Brüder/ Linz (ca. 300 Geburten).
1984 heiratete ich Karl, meine erste wirklich große Liebe und hieß ab nun Breuer.
Wechsel in die Geburtshilfe des Linzer AKH, außerdem Mitarbeit bei Aufbau und Gründung des 1. Linzer Eltern-Kind-Zentrums.
Im Oktober 85 erlebte ich meine erste eigene Geburt - Marie erblickte das Licht der Welt in einem o.ö. Entbindungsheim.
1986/87 Obfrau des Linzer Eltern-Kind-Zentrums, wo ich auch Geburtsvorbereitungskurse und Spielgruppen leitete. Ausbildung zur Geburtsvorbereiterin und zur Erwachsenenbildnerin beim katholischen Bildungswerk. Leitung von Kursen für werdende Eltern in der Linzer VHS.

1988: Wieder schwanger begann ich, mich erstmals intensiver mit spirituellen und esoterischen Themen auseinanderzusetzen, und besuchte Meditations- und Selbsterfahrungsgruppen.
Im November wurde meine zweite Tochter Theresa geboren - diesmal zu Hause. Schon während der Schwangerschaft wurde mir klar - ich will nie mehr in einen Krankenhaus-Kreisssaal zurueckkehren! Als freipraktizierende Hausgeburts-Hebamme begleitete ich vorwiegend Freunde und solche Paare ins Eltern-Sein, die ich im Geburtsvorbereitungskurs kennengelernt hatte.
Ach ja - und in einem dieser Geburtsvorbereitungskurse saßen Roman und Christine Schreuer, damals schwanger zu ihrem 2. Sohn Manuel! Die beiden hatten Karl und mich als Geschäftspartner im Amway-Vertrieb angeworben, gemeinsam wollten wir endlich „Großes" leisten, eine steile Erfolgskarriere aufbauen - und wurden gute Freunde (nicht ahnend, wohin diese Freundschaft führen würde…!)!

Im Sommer 1990: …machte es ZOOM! Roman und ich verliebten uns unsterblich ineinander, die Familienstrukturen der Breuers und Schreuers gerieten ordentlich ins Wanken. Nach sehr heftigen, turbulenten 3 Monaten fassten wir den Entschluss zur Scheidung - gleicher Termin, gleicher Scheidungsrichter - Roman verließ gemeinsam mit Eva, und Karl gemeinsam mit Christine (kurz darauf hieß sie Breuer) das Gerichtsgebäude.
Die Schreuer-Buben wohnen seither bei den Breuers, die Breuer-Mädels bei den Schreuers - und sie treffen sich seither ganz regelmäßig mindestens jedes zweite Wochenende (einmal hier, einmal dort) und wann immer es sonst möglich ist. Gottlob sind die vier Kids von Anbeginn wirklich dicke Freunde und lieben sich heiß. (eine „karmische Großfamilie" also, wie uns ein Freund damals zu nennen pflegte).

1991: …, also kurz nach der Scheidung, übersiedelten Roman und ich nach Aurach am Hongar/Nähe Attersee und gründeten in einem dort gemieteten Haus den „Verein Neues Leben - Verein zur Förderung der natürlichen Geburt & Elternschaft".
Gleichzeitig entschieden wir uns für den „Beziehungs-Härtetest" - und begannen mit dem Selbsterfahrungs-Trainingsjahr „Vision der Freude" bei Bodhigyan Gerd Ziegler und Vatika B. Jacob. Gemeinsam stürzten wir uns in kathartische Prozesse bei Elternarbeit, Geburts- und Kindheits-, Todes-, Mann-Frau-Erfahrungen, stellten uns der Arbeit mit unseren Schatten- und Lichtseiten, atmeten bis zum Umfallen, meditierten, erlebten Hochspirituelles und ganz Erdiges, stritten, dass die Fetzen flogen und versöhnten uns wieder - übrig blieb: Liebe! …und wir wurden schwanger…

Im Februar 92 heirateten wir standesamtlich - am 28. März wurde dann (zu Hause natürlich) unser Sohn Felix geboren. Ein wahres Glückskind, von allen geliebt und Bindeglied der „karmischen Großfamilie".
Gemeinsam leiteten wir in unserem Haus und im Rahmen des Vereins Neues Leben Geburtsvorbereitungskurse, Atem- und Körpergruppen, Geldseminare und eine einjährige „Ausbildung zum ganzheitlichen Geburtsvorbereiter".

1993 - 97: …trifft Roman eine ganz spontane „Bauch-Entscheidung" - er übernimmt von Christine Gross die Vereinszeitung WEGE (null Ahnung vom Zeitungmachen, null Ahnung von Arbeiten am Computer)… Ich wollte vorerst nichts damit am Hut haben - ich war ja Hebamme, und das mit Herz und Seele. Aber nach und nach meldete sich bei mir wieder die Lust am Schreiben…

1995 kündigte sich Moritz, unser 2. gemeinsamer Sohn an - bei seiner Geburt im August allerdings überlegte er es sich anders und ging wieder „nach Hause" (Totgeburt). Ein einschneidendes Erlebnis, das eine Kettenreaktion an Veränderungen auslöste - z.B. die Entscheidung, aus der WEGE ein „richtiges", oeffentliches Magazin zu machen und hauptberuflich Herausgeber und Redakteurin zu werden - und unsere Übersiedlung nach Rankar, ins eigene Haus (1997).

1997 - 2000: Weiterentwicklung zur „One-Woman-WEGE-Redaktion", ich genieße das gemeinsame Arbeiten zu Hause (mit Blick auf Felder, Wiesen, Wälder, Rehe, Hasen, … und auf meinen Geliebten, der täglich am Schreibtisch mir gegenüber sitzt) sehr - vor allem, dass das Familienleben nicht unter dem Berufsleben leiden muss…

2000 bis heute...: Wenn ich so zurückdenke an die Anfangszeiten, dann hat sich schon extrem viel verändert! Ich habe so viel dazugelernt (größtenteils autodidaktisch und aus Erfahrungen), dass ich mich heute wohl als Profi im Journalismus und im Redaktionswesen bezeichnen kann. Aus meiner anfänglichen "Mithilfe" ist ein Fulltimejob mit hoher Verantwortung geworden, der mich manchmal auch ordentlich stresst, aber trotzdem wirklich Spaß macht und sich nach "wahrer Berufung" anfühlt.
Dazu gekommen ist während der letzten Jahre auch unser zweites berufliches Standbein, das uns hilft, unsere Großfamilie gut zu versorgen:
Die WEGE-ideenfabrik ist das ultimative Grafikbüro des genialen Gestalters an meiner Seite (Roman), ich unterstütze ihn dabei hauptsächlich mit Text- und Korrekturarbeiten für Prospekte, Flyer, CD-Booklets, Bücher, etc.