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Tief im Körper-Reich!

„Den Himmel um die Erde erweitern“
Die Vereinigung von Bewegungslust und Spiritualität


von Roland Rottenfußer

Ein gutes Körperbewusstsein ist auch für die Seele heilsam! Eine Tatsache, die lange Zeit gegen zwei erhärtete Fronten kämpfen musste. Christliche Leibfeindlichkeit auf der einen und verkopfte Wissenschaftsgläubigkeit auf der anderen Seite propagierten in langer, unheilvoller Tradition die Spaltung zwischen Körper und Geist. Für Körper-Psychotherapien, die größtenteils auf den Erkenntnissen Wilhelm Reichs basieren, ist der Körper aber keine „Erleuchtungs-Bremse“, sondern vielmehr ein Sprungbrett in höhere Bewusstseinszustände.

Feuer!
So lautet der Titel des Biodanza-Seminars, zu dem ich mich angemeldet hatte. Feuer? Ich fühle mich an diesem Abend alles andere als „feurig“. Im Grunde genommen bin ich ein zurückhaltender, introvertierter Mensch, vom Rotieren der Gedanken und von innerseelischen Prozessen oft so stark vereinnahmt, dass große Teile meiner nach außen gewandten Vitalität davon gleichsam verschluckt werden. Überdies ist meine Tagesverfassung gar nicht besonders. Von wegen Feuer! Alles fühlt sich unendlich schwer an, selbst für ein „Erde“-Seminar hätte ich heute wohl zu wenig Pep.
Der Kursleiter hält sich nicht lange mit theoretischen Abhandlungen auf. Es geht sofort ans Eingemachte. Zu wohl ausgewählter Musik lassen wir unsere Körper flackern und lodern, mit schnellen, unruhig nach oben strebenden Bewegungen aller Extremitäten… nach und nach wird mein Körper aufgelockert, es entsteht Bewegung.
Dann befreien wir „den Tiger in uns“. Im Paartanz sollen wir die katzenhafte Geschmeidigkeit, aber auch die Aggressivität dieses schönen Tieres nachvollziehen, das schon durch seine orangefarbene Körperzeichnung die Feueranalogie anschaulich macht. Meine Partnerin und ich umkreisen uns lauernd, wir fauchen uns an, zeigen uns die Zähne, weichen geschmeidig zurück - um dann mit gefährlichen Prankenhieben die Luft zwischen unseren hochroten Köpfen zu traktieren. Keiner will klein beigeben, der Kampfgeist ist geweckt. In der Anspannung dieser gespielten Konfliktsituation erwachen Lebensgeister, die im Büroalltag meist im Tiefschlaf dahindämmern.

Erotik
Mit dem Befreien der (gewaltfreien) Aggression erhält auch deren wesentlich beliebtere, aber ebenso gefürchtete Schwester, die „Erotische Energie“, mehr Raum. In einer Art Balztanz entzünde ich vor meiner sitzenden, zu mir aufblickenden Partnerin ein Feuerwerk leidenschaftlicher Gesten und explosiver Bewegungsabläufe. Zuletzt vereinigen sich unsere bereits schwitzenden, erhitzten Leiber zu einem Dirty-Dancing-Act. Schon weitgehend enthemmt, übe ich Antonio Banderas‘ Glutblicke und die ruckartigen, etwas herrischen Gesten, mit denen Tango-Tänzer ihre Gefährtinnen an sich heranzuzerren und wieder wegzustoßen pflegen. Unsere Glieder umspielen einander in weichen bis fordernden Bewegungen, Gott und Göttin, die sich aus dem Kokon andressierter Zivilisiertheit befreit haben.
Ausdrucks- und Kontakttanz, Bewegung zur Musik sind die einfachen, aber wirkungsvollen Methoden von Biodanza. Mit ihrer Hilfe soll weniger in seelischen Schattenregionen herumgewühlt als vielmehr Lebensfreude durch Bewegung, Berührung und Gemeinschaft stimuliert werden. Andere körpertherapeutische Verfahren wie die Bioenergetik nach Alexander Lowen, versuchen durch Körper- und Energiearbeit auch schmerzliche Aspekte des Seelenlebens hervorzukitzeln, Gefühle auszudrücken und Verdrängtes zu integrieren.

Emotionen
Ich wende bioenergetische Übungen seit einem Seminar vor 15 Jahren regelmäßig an und kann ihre belebende Wirkung bestätigen. Vor einigen Jahren machte ich auch Bekanntschaft mit einem Verfahren namens Core-Energetik, sozusagen der spirituellen Schwester der Bioenergetik („Core“ = innerster Kern des Menschen). Auch dabei machte ich spannende Erfahrungen:
Wir liegen am Rücken auf Matten im Seminarraum. Zuerst müssen wir im Liegen tiefe Atemzüge machen und dabei unser Becken auf und ab bewegen. Das Atmen fällt mir zunächst schwer, und ich sehe den Sinn der ganzen Übung nicht ein. Nach einer Weile „quälenden Durchhaltens” verselbständigt sich plötzlich der Prozess, ich gerate in rhythmische Zuckungen und Vibrationen. Mein Atem geht jetzt von allein. „Ja, das ist es!”, feuert mich der Seminarleiter an - sichtlich zufrieden bemerkt er, dass das ganze Gebäude meiner Abwehr gegen starke Gefühle und unkontrollierte körperliche Reaktionen zusammengebrochen ist. Jetzt bin es nicht mehr, ICH der zuckt - nein, ES zuckt und fließt einfach durch mich hindurch und nimmt keinerlei Rücksicht darauf, ob es angemessen ist, sich vor Fremden dermaßen gehen zu lassen. Mein nervöses Verlegenheits-Lachen geht schließlich in Weinen über, und ich werde von einem tiefen Schluchzen geschüttelt, bis ich erschöpft und schweißnass ausruhen darf.
Ich erinnere mich auch noch lebhaft an eine andere Übung, in der ich mit einer Seminarteilnehmerin um den Sieg in einem imaginären Kampf ringen musste. Wir hatten einander an den Händen gefasst, und jeder versuchte den Anderen in seine Richtung zu zerren. Dabei schrieen wir aus Leibeskräften und mit wutverzerrtem Gesicht „Gib’s mir! - Lass los! - Es gehört mir!”… Irgendwie völlig kindisch, und dennoch: Selten hab ich mich körperlich derart „im Saft” gefühlt, wie nach dieser Übung, in der ich etwas ausleben konnte, was ich mir sonst nur ganz selten zugestehe: schreien, kämpfen, nicht aufgeben, gewinnen wollen… Hinterher schien die ganze Welt wie aufgeklart nach einem dumpfen, drückenden Gewitter.
Dieses Core-Energetik-Seminar gehört sicher zu den „saftigsten” und eindrucksvollsten, die ich bisher erlebt habe. Derartige Methoden der Körperarbeit - so vertraut sie häufigen Besuchern der Psycho- oder Seminarszene auch vorkommen mögen - waren nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Sie sind vielmehr das Ergebnis eines jahrzehntelangen revolutionären Prozesses, den man durchaus parallel zu sozialrevolutionären Bestrebungen in der Politik verstehen kann.

Der Pionier
Die Körper-Psychotherapie kennt Pioniere, Väter und Mütter, Gründungslegenden, Kämpfe um Selbstbehauptung, und sie verfügt über einen echten „Märtyrer“: Wilhelm Reich. Denn zur Zeit von „Psychotherapie-Papa“ Sigmund Freud bedeutete Therapie (wie im übrigen noch heute bei allen kognitiv orientierten Therapien) vor allem viel Reden. Der Körper war und ist nur insofern gefragt, als er dem Transport des Gehirns und der Stimmbänder eines Patienten in den Behandlungsraum der Therapeuten dient. Dies änderte sich jedoch schon in der ersten Generation nach Freud.
Der Freud-Schüler Wilhelm Reich (1897-1957) entdeckte in den 1920er-Jahren ein Phänomen, das uns noch heute beschäftigt wie kaum ein anderes und das er „Orgastische Potenz“ nannte. Das freie Fließen und Pulsieren der Energieströme im Körper (das auch zum vollen Erleben des sexuellen Orgasmus führt) betrachtete Reich als Grundvoraussetzung jeder körperlichen und psychischen Gesundheit. Der Psychologe betonte u.a. den engen Zusammenhang neurotischer Störungen mit den gesellschaftlichen Mechanismen der Unterdrückung menschlicher Emotionen und Triebe. Auch in der heutigen Therapieszene vertraute Begriffe wie „Muskelpanzer“ oder „Charakterpanzer“ (also die These, dass sich Energieblockaden in chronisch erstarrten Muskelpartien und Bewegungsmustern manifestieren können) stammen von Wilhelm Reich.

Körper-Politik
Reich erkannte, dass eine erfolgreiche Gesundheitsvorsorge auch Konsequenzen für das Wertesystem der Gesellschaft und für das politische Umfeld haben musste - dafür wurde er von den Altvorderen seiner Zunft, allen voran Sigmund Freud, aus der Psychoanalytischen Vereinigung ausgeschlossen. Mit seinem Buch „Massenpsychologie des Faschismus“ und der Gründung eines „Deutschen Reichsverbands für Proletarische Sexualpolitik“ wurde Reich auch zum Begründer der politisch engagierten Psychologie - für sie standen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Namen wie Erich Fromm und Viktor Frankl oder auch der aus dem faschistischen Chile emigrierte Rolando Toro (der Begründer von Biodanza). In einer fortgeschrittenen Phase seiner Theoriebildung führte Wilhelm Reich die emotionalen und körperlichen Vorgänge dann auf eine biophysikalische Grundenergie zurück, die er „Orgon“ nannte. Er entwarf ein Gerät namens „Orgon-Akkumulator“, dessen weitere Verbreitung ihm in den USA per Gerichtsbeschluss verboten wurde. Reich missachtete diesen Beschluss und wurde 1956 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Während der Haft starb er an plötzlichem Herztod.
Die von mir oben skizzierten bioenergetischen Übungen basieren auf der Arbeit von Wilhelm Reich. Daraus entwickelten Alexander Lowen und John Pierrakos zwischen 1955 und 1970 die „Bioenergetische Analyse“ und zahlreiche bioenergetische Körperübungen. 1970 endete die Zusammenarbeit der beiden Therapeuten. Während sich Alexander Lowen als Buchautor („Lust“) einen Namen machte und dem Begriff „Bioenergetik“ zum Durchbruch verhalf, blieben Pierrakos und sein nun „Core-Energetik“ genanntes System lange im Schatten.

Katharsis
In den 70er Jahren kamen dann „harte” Encounters und „kathartische” Therapierichtungen in Mode. Starke emotionale Entladungen sollten einen Reinigungsprozess einleiten und die Seele befreien. Man wollte den „Verrat am Körper” (Alexander Lowen) rückgängig machen und ein authentisches, in seinem Gefühlsausdruck freies Menschsein erreichen, das immer zugleich auch Rebellion war. Aufbegehren gegen die Konventionen, gegen Eltern, Staat und Kirchen, die unsere Energien, unsere Lebendigkeit einsperrten, um uns im Sinne ihrer repressiven Ideologie gefügig zu machen.
Ein wichtiger Impuls für die „stark bewegte“ Körperpsychotherapie ging von Osho (Bhagwan Shree Rajneesh) und seiner Sannyas-Bewegung aus. Der innovative Guru entwarf speziell für den modernen westlichen Menschen neue Formen der „dynamischen Meditation“. Das im Osten traditionelle bewegungslose Stillsitzen zur meditativen Versenkung des Geistes konnte seiner Auffassung nach bei uns Westlern nur dann wirken, wenn sich der Übende zuvor quasi ausgetobt und Spannungen entladen hat. Tanzen, Schütteln, bewusst erzeugte Körpervibrationen, Schreien oder das Schlagen auf (aber auch Kuscheln in) Kissen gehörten in sein Meditations-Repertoire. Auch dahinter stand die Auffassung, dass der Körper nicht „Erleuchtungsbremse“, sondern Sprungbrett zu höheren Bewusstseinsstufen sein sollte.

Körper-Spiritualität
Osho wurde auch von der Sufi-Tradition inspiriert, vor allem durch den Einfluss des umstrittenen kaukasischen Gurus Gurdjieff. Der Sufismus ist die mystische Strömung des Islams. Im Gegensatz zur christlichen Tradition praktizieren die Sufis schon immer dynamische Formen des Gebets (wie die Niederwerfungen beim islamischen Pflichtgebet), auch den Tanz (jeder von uns kennt den klassischen Drehtanz der Mevlevi-Derwische) oder das Ausstoßen der (auch Sannyasins vertrauten) Silbe „Hu!“. Bei den Darrani, einer ägyptischen Derwisch-Schule, geht es offenbar besonders enthemmt zu: „Die Männer brüllen in den Raum hinein, schreien sich gegenseitig an und werfen sich dabei hin und her. Ziel ist, dass die Beteiligten ihre Spannungen und Aggressionen ausleben, um danach für das Göttliche offen zu sein.“ (Quelle: André Ahmed Al Habib „Sufismus“, Verlag H.J. Maurer). Ähnliche Zustände also, wie sie so manche unter uns aus dem Osho-Ashram in Poona oder von einem bioenergetischen Seminar kennen….

Himmel und Erde
Alle Körper-Psychotherapien, egal ob aus der Reichianischen Tradition oder der Sannyas-Bewegung inspiriert, sehen Körper, Geist und Seele als Einheit. Die Spaltung des Menschen in einen „wertvollen“, geistigen Teil und einen fleischlichen, voller Sünde und Gier, betrachtet der Core-Energetiker Frank Moosmüller als ein unheilvolles Erbe der christlichen Tradition. „Der Körper ist wie ein Tempel”, betont er. „Er trägt eine Weisheit in sich, die wir nur Schritt für Schritt mit der geistigen Ebene erfassen können.” Genau deshalb hilft zielgerichtete Arbeit mit dem Körper und seinen energetischen Prozessen auch dabei, den Geist zu aktivieren und zu befreien.
Für uns Menschen, gerade diejenigen unter uns, die sich als geistige und spirituelle Wesen erleben, bleibt es eine Herausforderung, uns mit der Erde und mit dem Irdischen in uns zu versöhnen. Nur durch eine ganzheitlich-integrierte Arbeit an allen Schichten unseres Menschseins kann unsere Fähigkeit zur Freude und zur Liebe und die Gesundheit von Körper, Seele und Geist auf Dauer erhalten werden.
Der Weg zum Licht führt über den Körper, nicht an ihm vorbei. Authentische Formen der Körper-Psychotherapie propagieren weder die Dominanz des Animalischen, noch bieten sie spirituelle Weltflucht-Hilfe an. Vielmehr geht es ihnen darum (Zitat einer erstaunlich hellsichtige Formulierung der Popgruppe Söhne Mannheims), „den Himmel um die Erde zu erweitern“.

Roland Rottenfußer
Jg. 1963, wurde in München geboren. Nach dem Germanistikstudium arbeitete er als Buchlektor und Journalist für verschiedene Verlage, von 2001 bis 2005 als Redakteur beim spirituellen Magazin „connection“. Momentan ist er u.a. für Konstantin Weckers Webmagazin „Hinter den Schlagzeilen“ tätig.


Bücher zum Thema:
• Handbuch der Körperpsychotherapien
von Gustl Marlock & Heiko Weiss (Verlag Schattauer)
• Vor Freude tanzen, vor Jammer halb in Stücke gehen - Pionierinnen der Körpertherapie von Hadessa Moscovich (Bacopa Verlag, www.bacopa.at)


 

Kleines Lexikon der Körper-Therapien
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)


• Alexander Technik
Benannt nach Frederick Matthias Alexander (1869-1955). Eine körperpädagogische Methode, mit der schädliche Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten analysiert und verändert werden können. Alexander gilt als einer der Väter des Prinzips der „Ganzheitlichkeit“ und Vorläufer der nachfolgenden körpertherapeutischen Verfahren (z.B. Feldenkrais).
www.alexander-technik.at

• Bioenergetik
Ab 1947 von Alexander Lowen, einem Schüler Wilhelm Reichs entwickelt. Die Bioenergetische Analyse beruht auf Freuds Psychoanalyse und der Charakteranalyse nach Wilhelm Reich. Körperliche Entsprechungen seelischer Störungen können vom bioenergetischen Therapeuten „gelesen“ werden. Durch gezielte Körperübungen und vertiefte Atmung werden die Energien wieder in Fluss gebracht.
www.wilhelmreich.at
www.bioenergetische-analyse.org

• Core-Energetik
Die spirituelle Schwester der Bioenergetik - entwickelt von John Pierrakos, einem Weggefährten von Alexander Lowen - beschäftigt sich mit 3 Schichten des Menschen, die sie Maske, Schatten und Core nennt. Durch Körperübungen, welche häufig dem kathartischen Ausdruck von Schattenaspekten der Seele dienen, soll das spirituelle Herzzentrum des Menschen („Core“) wieder zum Leuchten gebracht werden.
www.core-energetics.de

• Biodynamische Psycholgie
…nach Gerda Boyesen (geb. 1922)sie gilt als eine der Begründerinnen der modernen Körperpsychotherapie. Neben Anleihen bei der Vegetotherapie Wilhelm Reichs und Methoden der Gesprächstherapie beinhaltet ihre Therapieform vor allem eine selbst entwickelte Form der Massage der Darmregion, die „unverdaute“ psychische Probleme zum Vorschein bringen soll („Deep Draining“).
www.biodynamik.de

• Personale Leibtherapie
nach Karlfried Graf Dürckheim (1896-1988) unterscheidet beim Menschen den Körper, den er hat und den Leib, der er ist. Dem eher animalischen Menschenbild eines Wilhelm Reich stellt er sein vielschichtiges Menschenbild aus Körper, vergänglicher Seele, ewiger Seele und Ich gegenüber.. Ziele der Therapie sind mehr Vitalität durch „Einkörperung“ (gesunde Verbindung von Körper und Seele) und die Auflösung von Energieblockaden.
www.duerckheim-ruette.de

• Feldenkrais-Methode
Benannt nach Moshé Feldenkrais (1904-1984). Eine sanfte Methode, um nachteilige Bewegungsmuster zu erkennen, Alternativen zu entwickeln und einzuüben. Mit der Erweiterung der Wahlmöglichkeiten bei körperlichen Bewegungen geht auch größere Freiheit auf der seelischen Ebene einher. Die verbesserte Selbstwahrnehmung führt zu einer auch geistigen Verfeinerung des Menschen und zur Auflösung von Krankheiten.
www.feldenkrais.at

• Polarity
Der Name der Methode basiert auf einer angenommenen immateriellen Lebensenergie, welche zwischen zwei Polen fließt. Dieser Fluss soll in einen harmonischer Ausgleich gebracht werden. Polarity wurde von Dr. Randolf Stone entwickelt und verschmilzt Einflüsse der westlichen Schulmedizin und des indischen Ayurveda. Methoden sind u.a. Massagen und verschiedene Körperübungen, um Energieblockaden zu lösen.
www.polarity-network.eu
www.teschlerpolarity.de

• Franklin-Methode
Entwickelt vom Schweizer Tänzer und Choreografen Eric Franklin (geb. 1957) als Synthese aus Imagination, Bewegung und erlebter Anatomie. Arbeitet mit Bildern, Berührung und Bewegung und zielt auf den Einsatz aller Sinne und der Intuition. Durch das Erklären und Verstehen einfacher anatomischer Gegebenheiten wird das Körperbewusstsein verbessert. Auf dieser Basis aufbauend, kann der Körper mit Hilfe von inneren Bildern „neu programmiert“ und ungünstige Haltungs- und Bewegungsmuster durch neue Muster ersetzt werden.
www.franklin-methode.at

• Biodanza
Wörtlich: „Tanz des Lebens“, entwickelt in den 60er-Jahren von dem Chilenen Rolando Toro. Toro ging davon aus, dass vitale menschliche Impulse durch die Zivilisation unterdrückt werden. Angelehnt an Beobachtungen an Kindern, Tieren und Naturvölkern sowie Erkenntnisse der Psychoneuroimmunologie erarbeitet er Übungen, die auf der Stimulierung von Lebensenergie durch Tanz, Bewegung zur Musik, Berührung und Gemeinschaft beruhen.
www.biodanza-austria.or.at
www.biodanza.com

• Authentic Movement - Contact Improvisation - Tanz-Therapien
Durch freies Tanzen, bewusstes Bewegen, Atmen, Austauschen und Reflektieren wird ein Bild vom eigenen Körper, seinen Bewegungsmöglichkeiten und den damit verbundenen Gefühlen erspürt. Der individuelle, authentische (Körper-)Ausdruck verstärkt sich wie von selbst, Alltägliches und besondere Ereignisse können im freien Bewegen (bei Contact Improvisation mit Partner) verarbeitet werden
www.sabfab.com
www.isib.org

• QiGong & Taiji
Beide gehören zu den chinesischen Bewegungs(Kampf-)künsten, die zugleich Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind. Ziel ist die Lenkung und Harmonisierung der universellen Lebensenergie (Qi oder Chi) zur Förderung der ganzheitlichen Gesundheit - mit Hilfe von Konzentration, Meditation und sanften, fließenden Körperübungen.
www.iqtoe.at