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Feuer!
So lautet der Titel des Biodanza-Seminars, zu dem ich mich angemeldet
hatte. Feuer? Ich fühle mich an diesem Abend alles andere als „feurig“.
Im Grunde genommen bin ich ein zurückhaltender, introvertierter
Mensch, vom Rotieren der Gedanken und von innerseelischen Prozessen
oft so stark vereinnahmt, dass große Teile meiner nach außen
gewandten Vitalität davon gleichsam verschluckt werden. Überdies
ist meine Tagesverfassung gar nicht besonders. Von wegen Feuer! Alles
fühlt sich unendlich schwer an, selbst für ein „Erde“-Seminar
hätte ich heute wohl zu wenig Pep.
Der Kursleiter hält sich nicht lange mit theoretischen Abhandlungen
auf. Es geht sofort ans Eingemachte. Zu wohl ausgewählter Musik
lassen wir unsere Körper flackern und lodern, mit schnellen, unruhig
nach oben strebenden Bewegungen aller Extremitäten… nach
und nach wird mein Körper aufgelockert, es entsteht Bewegung.
Dann befreien wir „den Tiger in uns“. Im Paartanz sollen
wir die katzenhafte Geschmeidigkeit, aber auch die Aggressivität
dieses schönen Tieres nachvollziehen, das schon durch seine orangefarbene
Körperzeichnung die Feueranalogie anschaulich macht. Meine Partnerin
und ich umkreisen uns lauernd, wir fauchen uns an, zeigen uns die Zähne,
weichen geschmeidig zurück - um dann mit gefährlichen Prankenhieben
die Luft zwischen unseren hochroten Köpfen zu traktieren. Keiner
will klein beigeben, der Kampfgeist ist geweckt. In der Anspannung dieser
gespielten Konfliktsituation erwachen Lebensgeister, die im Büroalltag
meist im Tiefschlaf dahindämmern.
Erotik
Mit dem Befreien der (gewaltfreien) Aggression erhält auch deren
wesentlich beliebtere, aber ebenso gefürchtete Schwester, die „Erotische
Energie“, mehr Raum. In einer Art Balztanz entzünde ich vor
meiner sitzenden, zu mir aufblickenden Partnerin ein Feuerwerk leidenschaftlicher
Gesten und explosiver Bewegungsabläufe. Zuletzt vereinigen sich
unsere bereits schwitzenden, erhitzten Leiber zu einem Dirty-Dancing-Act.
Schon weitgehend enthemmt, übe ich Antonio Banderas‘ Glutblicke
und die ruckartigen, etwas herrischen Gesten, mit denen Tango-Tänzer
ihre Gefährtinnen an sich heranzuzerren und wieder wegzustoßen
pflegen. Unsere Glieder umspielen einander in weichen bis fordernden
Bewegungen, Gott und Göttin, die sich aus dem Kokon andressierter
Zivilisiertheit befreit haben.
Ausdrucks- und Kontakttanz, Bewegung zur Musik sind die einfachen, aber
wirkungsvollen Methoden von Biodanza. Mit ihrer Hilfe soll weniger in
seelischen Schattenregionen herumgewühlt als vielmehr Lebensfreude
durch Bewegung, Berührung und Gemeinschaft stimuliert werden. Andere
körpertherapeutische Verfahren wie die Bioenergetik nach Alexander
Lowen, versuchen durch Körper- und Energiearbeit auch schmerzliche
Aspekte des Seelenlebens hervorzukitzeln, Gefühle auszudrücken
und Verdrängtes zu integrieren.
Emotionen
Ich wende bioenergetische Übungen seit einem Seminar vor 15 Jahren
regelmäßig an und kann ihre belebende Wirkung bestätigen.
Vor einigen Jahren machte ich auch Bekanntschaft mit einem Verfahren
namens Core-Energetik, sozusagen der spirituellen Schwester der Bioenergetik
(„Core“ = innerster Kern des Menschen). Auch dabei machte
ich spannende Erfahrungen:
Wir liegen am Rücken auf Matten im Seminarraum. Zuerst müssen
wir im Liegen tiefe Atemzüge machen und dabei unser Becken auf
und ab bewegen. Das Atmen fällt mir zunächst schwer, und ich
sehe den Sinn der ganzen Übung nicht ein. Nach einer Weile „quälenden
Durchhaltens” verselbständigt sich plötzlich der Prozess,
ich gerate in rhythmische Zuckungen und Vibrationen. Mein Atem geht
jetzt von allein. „Ja, das ist es!”, feuert mich der Seminarleiter
an - sichtlich zufrieden bemerkt er, dass das ganze Gebäude meiner
Abwehr gegen starke Gefühle und unkontrollierte körperliche
Reaktionen zusammengebrochen ist. Jetzt bin es nicht mehr, ICH der zuckt
- nein, ES zuckt und fließt einfach durch mich hindurch und nimmt
keinerlei Rücksicht darauf, ob es angemessen ist, sich vor Fremden
dermaßen gehen zu lassen. Mein nervöses Verlegenheits-Lachen
geht schließlich in Weinen über, und ich werde von einem
tiefen Schluchzen geschüttelt, bis ich erschöpft und schweißnass
ausruhen darf.
Ich erinnere mich auch noch lebhaft an eine andere Übung, in der
ich mit einer Seminarteilnehmerin um den Sieg in einem imaginären
Kampf ringen musste. Wir hatten einander an den Händen gefasst,
und jeder versuchte den Anderen in seine Richtung zu zerren. Dabei schrieen
wir aus Leibeskräften und mit wutverzerrtem Gesicht „Gib’s
mir! - Lass los! - Es gehört mir!”… Irgendwie völlig
kindisch, und dennoch: Selten hab ich mich körperlich derart „im
Saft” gefühlt, wie nach dieser Übung, in der ich etwas
ausleben konnte, was ich mir sonst nur ganz selten zugestehe: schreien,
kämpfen, nicht aufgeben, gewinnen wollen… Hinterher schien
die ganze Welt wie aufgeklart nach einem dumpfen, drückenden Gewitter.
Dieses Core-Energetik-Seminar gehört sicher zu den „saftigsten”
und eindrucksvollsten, die ich bisher erlebt habe. Derartige Methoden
der Körperarbeit - so vertraut sie häufigen Besuchern der
Psycho- oder Seminarszene auch vorkommen mögen - waren nicht immer
eine Selbstverständlichkeit. Sie sind vielmehr das Ergebnis eines
jahrzehntelangen revolutionären Prozesses, den man durchaus parallel
zu sozialrevolutionären Bestrebungen in der Politik verstehen kann.
Der
Pionier
Die Körper-Psychotherapie kennt Pioniere, Väter und Mütter,
Gründungslegenden, Kämpfe um Selbstbehauptung, und sie verfügt
über einen echten „Märtyrer“: Wilhelm Reich. Denn
zur Zeit von „Psychotherapie-Papa“ Sigmund Freud bedeutete
Therapie (wie im übrigen noch heute bei allen kognitiv orientierten
Therapien) vor allem viel Reden. Der Körper war und ist nur insofern
gefragt, als er dem Transport des Gehirns und der Stimmbänder eines
Patienten in den Behandlungsraum der Therapeuten dient. Dies änderte
sich jedoch schon in der ersten Generation nach Freud.
Der Freud-Schüler Wilhelm Reich (1897-1957) entdeckte in den 1920er-Jahren
ein Phänomen, das uns noch heute beschäftigt wie kaum ein
anderes und das er „Orgastische Potenz“ nannte. Das freie
Fließen und Pulsieren der Energieströme im Körper (das
auch zum vollen Erleben des sexuellen Orgasmus führt) betrachtete
Reich als Grundvoraussetzung jeder körperlichen und psychischen
Gesundheit. Der Psychologe betonte u.a. den engen Zusammenhang neurotischer
Störungen mit den gesellschaftlichen Mechanismen der Unterdrückung
menschlicher Emotionen und Triebe. Auch in der heutigen Therapieszene
vertraute Begriffe wie „Muskelpanzer“ oder „Charakterpanzer“
(also die These, dass sich Energieblockaden in chronisch erstarrten
Muskelpartien und Bewegungsmustern manifestieren können) stammen
von Wilhelm Reich.
Körper-Politik
Reich erkannte, dass eine erfolgreiche Gesundheitsvorsorge auch Konsequenzen
für das Wertesystem der Gesellschaft und für das politische
Umfeld haben musste - dafür wurde er von den Altvorderen seiner
Zunft, allen voran Sigmund Freud, aus der Psychoanalytischen Vereinigung
ausgeschlossen. Mit seinem Buch „Massenpsychologie des Faschismus“
und der Gründung eines „Deutschen Reichsverbands für
Proletarische Sexualpolitik“ wurde Reich auch zum Begründer
der politisch engagierten Psychologie - für sie standen in der
zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Namen wie Erich Fromm und Viktor
Frankl oder auch der aus dem faschistischen Chile emigrierte Rolando
Toro (der Begründer von Biodanza). In einer fortgeschrittenen Phase
seiner Theoriebildung führte Wilhelm Reich die emotionalen und
körperlichen Vorgänge dann auf eine biophysikalische Grundenergie
zurück, die er „Orgon“ nannte. Er entwarf ein Gerät
namens „Orgon-Akkumulator“, dessen weitere Verbreitung ihm
in den USA per Gerichtsbeschluss verboten wurde. Reich missachtete diesen
Beschluss und wurde 1956 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Während
der Haft starb er an plötzlichem Herztod.
Die von mir oben skizzierten bioenergetischen Übungen basieren
auf der Arbeit von Wilhelm Reich. Daraus entwickelten Alexander Lowen
und John Pierrakos zwischen 1955 und 1970 die „Bioenergetische
Analyse“ und zahlreiche bioenergetische Körperübungen.
1970 endete die Zusammenarbeit der beiden Therapeuten. Während
sich Alexander Lowen als Buchautor („Lust“) einen Namen
machte und dem Begriff „Bioenergetik“ zum Durchbruch verhalf,
blieben Pierrakos und sein nun „Core-Energetik“ genanntes
System lange im Schatten.
Katharsis
In den 70er Jahren kamen dann „harte” Encounters und „kathartische”
Therapierichtungen in Mode. Starke emotionale Entladungen sollten einen
Reinigungsprozess einleiten und die Seele befreien. Man wollte den „Verrat
am Körper” (Alexander Lowen) rückgängig machen
und ein authentisches, in seinem Gefühlsausdruck freies Menschsein
erreichen, das immer zugleich auch Rebellion war. Aufbegehren gegen
die Konventionen, gegen Eltern, Staat und Kirchen, die unsere Energien,
unsere Lebendigkeit einsperrten, um uns im Sinne ihrer repressiven Ideologie
gefügig zu machen.
Ein wichtiger Impuls für die „stark bewegte“ Körperpsychotherapie
ging von Osho (Bhagwan Shree Rajneesh) und seiner Sannyas-Bewegung aus.
Der innovative Guru entwarf speziell für den modernen westlichen
Menschen neue Formen der „dynamischen Meditation“. Das im
Osten traditionelle bewegungslose Stillsitzen zur meditativen Versenkung
des Geistes konnte seiner Auffassung nach bei uns Westlern nur dann
wirken, wenn sich der Übende zuvor quasi ausgetobt und Spannungen
entladen hat. Tanzen, Schütteln, bewusst erzeugte Körpervibrationen,
Schreien oder das Schlagen auf (aber auch Kuscheln in) Kissen gehörten
in sein Meditations-Repertoire. Auch dahinter stand die Auffassung,
dass der Körper nicht „Erleuchtungsbremse“, sondern
Sprungbrett zu höheren Bewusstseinsstufen sein sollte.
Körper-Spiritualität
Osho wurde auch von der Sufi-Tradition inspiriert, vor allem durch den
Einfluss des umstrittenen kaukasischen Gurus Gurdjieff. Der Sufismus
ist die mystische Strömung des Islams. Im Gegensatz zur christlichen
Tradition praktizieren die Sufis schon immer dynamische Formen des Gebets
(wie die Niederwerfungen beim islamischen Pflichtgebet), auch den Tanz
(jeder von uns kennt den klassischen Drehtanz der Mevlevi-Derwische)
oder das Ausstoßen der (auch Sannyasins vertrauten) Silbe „Hu!“.
Bei den Darrani, einer ägyptischen Derwisch-Schule, geht es offenbar
besonders enthemmt zu: „Die Männer brüllen in den Raum
hinein, schreien sich gegenseitig an und werfen sich dabei hin und her.
Ziel ist, dass die Beteiligten ihre Spannungen und Aggressionen ausleben,
um danach für das Göttliche offen zu sein.“ (Quelle:
André Ahmed Al Habib „Sufismus“, Verlag H.J. Maurer).
Ähnliche Zustände also, wie sie so manche unter uns aus dem
Osho-Ashram in Poona oder von einem bioenergetischen Seminar kennen….
Himmel
und Erde
Alle Körper-Psychotherapien, egal ob aus der Reichianischen Tradition
oder der Sannyas-Bewegung inspiriert, sehen Körper, Geist und Seele
als Einheit. Die Spaltung des Menschen in einen „wertvollen“,
geistigen Teil und einen fleischlichen, voller Sünde und Gier,
betrachtet der Core-Energetiker Frank Moosmüller als ein unheilvolles
Erbe der christlichen Tradition. „Der Körper ist wie ein
Tempel”, betont er. „Er trägt eine Weisheit in sich,
die wir nur Schritt für Schritt mit der geistigen Ebene erfassen
können.” Genau deshalb hilft zielgerichtete Arbeit mit dem
Körper und seinen energetischen Prozessen auch dabei, den Geist
zu aktivieren und zu befreien.
Für uns Menschen, gerade diejenigen unter uns, die sich als geistige
und spirituelle Wesen erleben, bleibt es eine Herausforderung, uns mit
der Erde und mit dem Irdischen in uns zu versöhnen. Nur durch eine
ganzheitlich-integrierte Arbeit an allen Schichten unseres Menschseins
kann unsere Fähigkeit zur Freude und zur Liebe und die Gesundheit
von Körper, Seele und Geist auf Dauer erhalten werden.
Der Weg zum Licht führt über den Körper, nicht an ihm
vorbei. Authentische Formen der Körper-Psychotherapie propagieren
weder die Dominanz des Animalischen, noch bieten sie spirituelle Weltflucht-Hilfe
an. Vielmehr geht es ihnen darum (Zitat einer erstaunlich hellsichtige
Formulierung der Popgruppe Söhne Mannheims), „den Himmel
um die Erde zu erweitern“.
Roland
Rottenfußer
Jg. 1963, wurde in München geboren. Nach dem Germanistikstudium
arbeitete er als Buchlektor und Journalist für verschiedene Verlage,
von 2001 bis 2005 als Redakteur beim spirituellen Magazin „connection“.
Momentan ist er u.a. für Konstantin Weckers Webmagazin „Hinter
den Schlagzeilen“ tätig.
Bücher zum Thema:
• Handbuch der Körperpsychotherapien
von Gustl Marlock & Heiko Weiss (Verlag Schattauer)
• Vor Freude tanzen, vor Jammer halb in Stücke gehen
- Pionierinnen der Körpertherapie von Hadessa Moscovich (Bacopa
Verlag, www.bacopa.at)
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Kleines
Lexikon der Körper-Therapien
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
• Alexander Technik
Benannt nach Frederick Matthias Alexander (1869-1955). Eine körperpädagogische
Methode, mit der schädliche Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten
analysiert und verändert werden können. Alexander gilt als
einer der Väter des Prinzips der „Ganzheitlichkeit“
und Vorläufer der nachfolgenden körpertherapeutischen Verfahren
(z.B. Feldenkrais).
www.alexander-technik.at
•
Bioenergetik
Ab 1947 von Alexander Lowen, einem Schüler Wilhelm Reichs entwickelt.
Die Bioenergetische Analyse beruht auf Freuds Psychoanalyse und der
Charakteranalyse nach Wilhelm Reich. Körperliche Entsprechungen
seelischer Störungen können vom bioenergetischen Therapeuten
„gelesen“ werden. Durch gezielte Körperübungen
und vertiefte Atmung werden die Energien wieder in Fluss gebracht.
www.wilhelmreich.at
www.bioenergetische-analyse.org
•
Core-Energetik
Die spirituelle Schwester der Bioenergetik - entwickelt von John Pierrakos,
einem Weggefährten von Alexander Lowen - beschäftigt sich
mit 3 Schichten des Menschen, die sie Maske, Schatten und Core nennt.
Durch Körperübungen, welche häufig dem kathartischen
Ausdruck von Schattenaspekten der Seele dienen, soll das spirituelle
Herzzentrum des Menschen („Core“) wieder zum Leuchten gebracht
werden.
www.core-energetics.de
•
Biodynamische Psycholgie
…nach Gerda Boyesen (geb. 1922)sie gilt als eine der Begründerinnen
der modernen Körperpsychotherapie. Neben Anleihen bei der Vegetotherapie
Wilhelm Reichs und Methoden der Gesprächstherapie beinhaltet ihre
Therapieform vor allem eine selbst entwickelte Form der Massage der
Darmregion, die „unverdaute“ psychische Probleme zum Vorschein
bringen soll („Deep Draining“).
www.biodynamik.de
•
Personale Leibtherapie
nach Karlfried Graf Dürckheim (1896-1988) unterscheidet beim Menschen
den Körper, den er hat und den Leib, der er ist. Dem eher animalischen
Menschenbild eines Wilhelm Reich stellt er sein vielschichtiges Menschenbild
aus Körper, vergänglicher Seele, ewiger Seele und Ich gegenüber..
Ziele der Therapie sind mehr Vitalität durch „Einkörperung“
(gesunde Verbindung von Körper und Seele) und die Auflösung
von Energieblockaden.
www.duerckheim-ruette.de
•
Feldenkrais-Methode
Benannt nach Moshé Feldenkrais (1904-1984). Eine sanfte Methode,
um nachteilige Bewegungsmuster zu erkennen, Alternativen zu entwickeln
und einzuüben. Mit der Erweiterung der Wahlmöglichkeiten bei
körperlichen Bewegungen geht auch größere Freiheit auf
der seelischen Ebene einher. Die verbesserte Selbstwahrnehmung führt
zu einer auch geistigen Verfeinerung des Menschen und zur Auflösung
von Krankheiten.
www.feldenkrais.at
•
Polarity
Der Name der Methode basiert auf einer angenommenen immateriellen Lebensenergie,
welche zwischen zwei Polen fließt. Dieser Fluss soll in einen
harmonischer Ausgleich gebracht werden. Polarity wurde von Dr. Randolf
Stone entwickelt und verschmilzt Einflüsse der westlichen Schulmedizin
und des indischen Ayurveda. Methoden sind u.a. Massagen und verschiedene
Körperübungen, um Energieblockaden zu lösen.
www.polarity-network.eu
www.teschlerpolarity.de
•
Franklin-Methode
Entwickelt vom Schweizer Tänzer und Choreografen Eric Franklin
(geb. 1957) als Synthese aus Imagination, Bewegung und erlebter Anatomie.
Arbeitet mit Bildern, Berührung und Bewegung und zielt auf den
Einsatz aller Sinne und der Intuition. Durch das Erklären und Verstehen
einfacher anatomischer Gegebenheiten wird das Körperbewusstsein
verbessert. Auf dieser Basis aufbauend, kann der Körper mit Hilfe
von inneren Bildern „neu programmiert“ und ungünstige
Haltungs- und Bewegungsmuster durch neue Muster ersetzt werden.
www.franklin-methode.at
•
Biodanza
Wörtlich: „Tanz des Lebens“, entwickelt in den 60er-Jahren
von dem Chilenen Rolando Toro. Toro ging davon aus, dass vitale menschliche
Impulse durch die Zivilisation unterdrückt werden. Angelehnt an
Beobachtungen an Kindern, Tieren und Naturvölkern sowie Erkenntnisse
der Psychoneuroimmunologie erarbeitet er Übungen, die auf der Stimulierung
von Lebensenergie durch Tanz, Bewegung zur Musik, Berührung und
Gemeinschaft beruhen.
www.biodanza-austria.or.at
www.biodanza.com
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Authentic Movement - Contact Improvisation - Tanz-Therapien
Durch freies Tanzen, bewusstes Bewegen, Atmen, Austauschen und Reflektieren
wird ein Bild vom eigenen Körper, seinen Bewegungsmöglichkeiten
und den damit verbundenen Gefühlen erspürt. Der individuelle,
authentische (Körper-)Ausdruck verstärkt sich wie von selbst,
Alltägliches und besondere Ereignisse können im freien Bewegen
(bei Contact Improvisation mit Partner) verarbeitet werden
www.sabfab.com
www.isib.org
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QiGong & Taiji
Beide gehören zu den chinesischen Bewegungs(Kampf-)künsten,
die zugleich Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind.
Ziel ist die Lenkung und Harmonisierung der universellen Lebensenergie
(Qi oder Chi) zur Förderung der ganzheitlichen Gesundheit - mit
Hilfe von Konzentration, Meditation und sanften, fließenden Körperübungen.
www.iqtoe.at
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