Herausgeber, Anzeigen, Layout

 

 

 

Roman Schreuer
Herausgeber, Anzeigenakquise, Layout der gesamten Redaktion und der Inserate, Werbung, Buchhaltung...
und das Grafikbüro wege.ideenfabrik in Person!

Für unersättlich Neugierige, die ALLES von mir wissen wollen:

12. Februar 1959: Zangengeburt in der Frauenklinik Linz, Wassermann (Asc. Jungfrau), Einzelkind von Hannelore und Reinhold Schreuer. Erste einschneidende Erfahrungen: ich wollte nicht aus dem Bauch meiner Mutter raus - und - mein Vater (damals Bäcker) schlich sich trotz Verbot außerhalb der Besuchszeiten durch den Lieferanteneingang ins Krankenhaus, um bei meiner Mutter und mir sein zu können.

1965 - 1969: Volksschule in Linz, gut behütet und sehr brav.
In dieser Zeit aber dennoch erste Ansätze zur Rebellion: Rausschmiss aus der Kirche durch den Pfarrer, mitten im Gottesdienst, weil mein Freund und ich gelacht hatten. Trotzdem (auf Wunsch meiner Eltern):

1969: Gymnasium bei den Jesuiten in Linz (Aloisianum), immer noch gut behütet - aber nicht mehr brav.

1972: Rausschmiss aus dem Gymnasium - mein Betragen war „für Mitschüler und Lehrer unzumutbar". Nächster Versuch…

1973/74: Hauptschule in Linz - Rausschmiss, weil eine Klassenkameradin meine Freundin war, und wir von einem Lehrer im Park gesehen wurden. Somit beendete ich meine Pflichtschulkarriere in der 3. Klasse… und wechselte in eine freie, einjährige Handelsschule. Die habe ich mit Erfolg abgeschlossen - denn endlich brachten die Lehrer uns Schülern (und umgekehrt) den nötigen und lang ersehnten Respekt entgegen.

Jänner 1974: Mit 15 endlich erwachsen…!? Geburt meines ersten Kindes, einer Tochter namens Michaela. Ich wollte die Mutter unbedingt heiraten, ihre Eltern waren dagegen. 1975 endete diese Beziehung. Ich begann in der Buchhaltung einer Spedition als „Anlernling" zu arbeiten.

1976: ging ich freiwillig zum Bundesheer, „damit ich's hinter mir habe". Dort, durch Freunde, der Rutsch in die „alternative Szene", Love, Sex, ... & Rock'n Roll. In dieser Zeit lernte ich die Mutter meiner beiden ersten Söhne näher kennen (sie wohnte seit meinem Kleinkindalter in meiner Nachbarschaft, ihr Bruder war mein bester Freund - bis dahin!) und lieben.

1977/78: zog ich von zu Hause aus und bei Christine (ebendieser!) ein. Erste eigene Wohnung in Leonding bei Linz.
Und in mir wuchs der Wunsch, Karriere zu machen - ich wechselte zu einem anderen Unternehmen. Wieder ganz brav: Anzug, Krawatte, abends fernsehen, Freundin (Christine) Lehrerin…

1979 - 1983: Der Frust wächst, da helfen auch zwei verhaltensgestörte Perserkatzen nichts. Was hat mir das Leben noch zu bieten…?
Durch intensiven Zugang zur Amateurfotografie merke ich, dass meine Kreativität im Alltag völlig im A… ist. Das muss sich ändern!

1984: Ein als „Fotosafari" geplanter Griechenlandurlaub (Insel-Jumping) bringt mein Leben in völlig neue Bahnen. Freiheit, Naturverbundenheit, Kreativität... werden unwahrscheinlich wichtig, die Haare wachsen wieder, auch der Bart, Socken brauch' ich nicht und auch keinen Anzug oder so...
Wieder zu Hause wollen wir auf's Land. Aussteigen. Eigenes Bauernhäuschen im Mühlviertel (extrem abgelegen), Garten, Gemüse anpflanzen - ade, du zivilisierte Welt.
Mein damaliger und letzter Chef hatte 6 Monate Geduld - dann war ich ganz frei.

1985: Einfach nur SEIN - wunderbar; Christine sorgte mit ihrem Lehrereinkommen für uns. Erste Selbsterfahrungserlebnisse bei Bodhi Gerd Ziegler und Prabhato Regina König. Das Leben ist noch wunderbarer - Ergebnis:

1986: Mein erster Sohn David wird geboren und ist ab dem Tag seiner Geburt der Mittelpunkt in meinem Leben. Zum Leben braucht man aber auch Geld - so jobbe ich freiberuflich für einen Steuerberater. Haus, Garten, Kind - die Katzen kommen weg.

1987: Wechsel in's Amway-Geschäft - das alternative Leben verliert seine Reize, Zentralheizung und fließendes Warmwasser wären vielleicht doch nicht so schlecht… Christine und ich beschließen, reich zu werden und später, so ca. mit 40, in den „wohl verdienten Ruhestand“ zu gehen…

1988: Manuel, Sohn Nummer zwei wird geboren. In der Schwangerschaft: Geburtsvorbereitungskurs bei Hebamme Eva Breuer!

1988 - 1990: steile Karriere im Amway-Geschäft - Christine und ich gehören bald zu den Hoffnungsträgern der Vorderen und verdienen auch ganz gut… Eva & Karl Breuer sind die Newcomer unserer Geschäfts-Organisation.

1990: Ein neuer Amway-Markt (die ehemalige DDR) wird geöffnet. Jedes zweite Wochenende mit dem Auto auf Tour, Leipzig, Dresden, Berlin. Eva und ich reisen oft gemeinsam - da ist's halt passiert (siehe Lebenslauf von Eva) - und wie! Ich bin so verliebt wie noch nie vorher und auch nicht nachher.

1990/91: Neubesinnung - Die Karriere ist auch nicht das Wahre: Raus aus dem Anzug, raus aus dem Amway-Geschäft... die Haare wachsen wieder und auch der Bart. Sinn ist gefragt - das wirklich Wichtige!?

1991-1997: bitte bei Eva nachlesen - dem ist nichts hinzuzufügen - doch halt - schon:
Mit der Geburt meines dritten Sohnes Felix bin ich endgültig - manchmal hauptberuflich, dann wieder nebenberuflich - Vater. Die Aufgabe und Herausforderung Familie ist bis heute die Wichtigste in meinem Leben.
Daneben muss ich als „Mann" ja auch noch Großes und Bleibendes leisten?! - Das versuche ich mit der Zeitschrift WEGE.

2000: Muss „Mann" Großes und Bleibendes leisten? Ich denke die Altersweisheit setzt schon ein - oder doch die Midlife-Crisis?…

Heute: … alles paletti, zweites berufliches Standbein als Grafiker aufgebaut (wege.ideenfabrik), die WEGE wächst und wächst, die Lust am Holzarbeiten entdeckt... den Rest am besten bei Eva nachlesen! ;-)

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