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NEU! Meditation macht Spaß! Ab 2008 bringt Samarpan
P. Powels ein wenig frischen Wind in unseren Meditationsalltag. Sie
ist 1958 geboren, Herausgeberin von FindYourNose.com, Diplom Kauffrau,
Reiki Meisterin, Meditationsleiterin, Dozentin… |
Liebe WEGE-Freunde!
Meine ganze Leidenschaft gehört der Meditation. Seit 20 Jahren studiere und experimentiere ich mit den unterschiedlichsten Techniken. Es gibt so viele einfache und unkomplizierte Meditationsmethoden, die sich wundervoll in den Alltag integrieren lassen. Meditation ist keine ernste Angelegenheit, sie macht total Spaß! Das Leben wird zu einem Abenteuer, das sich nie wiederholt. Täglich gewährt es neue Einblicke - über sich selbst und die Umgebung. Die kleinen Geschichten und Techniken der Weisheit des Meisters Osho, die ich ab jetzt in der WEGE vorstellen werde, helfen dir, dich auch während des Tages an das Wesentliche zu erinnern. Viel
Spaß beim Experimentieren
Die sexuelle Energie befreien „Wenn die sexuelle Energie frei fließt und alles im Körper summt und brummt, dann bleibt alles im Einklang. Dann bist du einfach in Harmonie und es entsteht ein natürliches Gleichgewicht. Wenn die sexuelle Energie irgendwo stecken bleibt und sich staut, dann gibt es im ganzen Körper Rückwirkungen... Vom Kopf in den Körper Zuerst wird es sich auf den Kopf auswirken, weil Sex und der Kopf zwei gegensätzliche Pole sind. Deshalb verlieren Menschen, die zu stark im Kopf sind, ihre Fähigkeit zum Orgasmus. Sie vergessen ihre sexuellen Energien, vernachlässigen oder unterdrücken sie. Sexuell unterdrückte Menschen bleiben im Kopf, dort sitzt dann ihre ganze Freude. Wenn der Kopf zu einer Art Diktator wird, dann leidet der ganze Körper darunter. Um deine sexuelle Energie wieder ins Fließen zu bringen, kannst du Folgendes tun: Anleitung zum orgastischen SchüttelnJeden Morgen, gleich nach dem Aufwachen, stelle dich in die Mitte des Raumes und beginne, deinen ganzen Körper zu schütteln. Sei wie ein Mixbecher, ein Shaker - schüttle den ganzen Körper, von der Zehe bis zum Kopf und fühle, wie nahezu orgastisch sich das anfühlt... fast so, als bekämst du einen sexuellen Orgasmus. Genieße das Schütteln, unterstütze es, und wenn du magst, mache auch ein paar Töne dazu. Genieße es einfach, dich 10 Minuten lang zu schütteln. (Osho Zitat aus „Far Beyond the Stars!“) Einfach Schauen und STILL werden Wir sind es gewohnt, unsere ganze Umwelt ständig in Gedanken und Worte zu fassen, in Philosophien, Theorien und Ideologien. Durch die Fixierung auf Sprache und Worte verlernen wir, einfach wahrzunehmen was wirklich IST… Auf innere Worte verzichtenDu siehst eine Rose. Was kannst du über sie denken? In dem Moment, wo du sagst „Sie ist sehr schön“, hast du dich weit von ihr entfernt - von ihrem So-Sein, von ihrer Wirklichkeit. Dein Verstand hat sich eingeschaltet - und gleich löst das Wort schön eine Kette von Assoziationen in dir aus. Dann denkst du an einen Mann, den du schön fandest, ein Gedicht, dass du schön fandest… aber die Rose hast du vergessen! Du bist in einen Gedankenzug eingestiegen, der endlos ist… Hier 3 Meditationen, die überall praktiziert werden können:
Wenn du dies öfter übst, dann werden in dir langsam, ganz langsam Pausen voller Stille entstehen Wenn alle Worte und Gedanken verschwunden sind, dann bewegt sich nichts mehr, es weht kein Wind mehr, alles ist ruhig und still. Wenn kein Gedanke deinen Kopf bewölkt, denkst du nicht mehr, sondern BIST wirklich reines Bewusstsein, unbewölkt, ein wolkenloser Himmel. In dieser Stille dringst du in die Wirklichkeit vor. Die Wirklichkeit kannst du nur sehen, aber du kannst nicht über sie nachdenken - denn wenn du über sie nachdenkst, entfernst du dich mehr und mehr von ihr. Fühle und berühre deine Mitte!
Meditation bringt absoluten Luxus Ein Gedicht des Zen Meisters Ryokan: (Osho, aus „The Original Man“)
Sich selbst unterstützen und nähren So wie eine Henne ihre Küken bemuttert,
Egal ob Stress, Angst, Liebeskummer oder Troubles mit den Kindern... Diese Meditationsmethode beseitigt wirklich alle (!) Probleme - weil sie letztendlich DICH beseitigt... ;-)
Fühle
mit jedem Lebewesen |
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Augenblicke der Achtsamkeit
Kleine Übungen zur Entspannung und Meditation im Alltag Meditationen
von Rafia Günther Vetter (Meditations- und Liebestherapeut, spiritueller
Lehrer) |
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Wer bin ICH…? Die Frage aller Fragen. Sie bewegt uns Menschen seit Urzeiten. Und seit Urzeiten werden Antworten darauf gesucht und immer wieder welche gefunden… und auch wieder verworfen. Dennoch sollten wir uns immer wieder aus Neue dieser Frage stellen. Denn gerade heute - in einer Zeit, in der wir unsere Werte so sehr im Außen suchen - brauchen wir sie zur Anregung, als Aufforderung den Weg zu sich selbst zu suchen. Dieser Weg braucht, so wie ich ihn verstehe, keine geistig-intellektuelle Auseinandersetzung. Es geht dabei auch gar nicht um das Finden einer Antwort, die ich hier auch nicht geben kann. Es geht vielmehr um eine zutiefst meditative Erfahrungsmöglichkeit, zu der uns diese Frage einlädt! Drum lass uns doch einfach JETZT, in diesem Moment beginnen - da, wo du dich gerade befindest… • Du liest diese Zeilen, und deine Aufmerksamkeit ist bei diesen Worten. Führe nun langsam einen Teil deiner Aufmerksamkeit hin zu deiner Körperwahrnehmung: Welche Position nimmst du gerade ein?… Stehend, sitzend, liegend?… Was ist mit dir in Kontakt… mit deinen Füßen, Hintern, Armen, Rücken…? Wie fühlt sich das an… angenehm, entspannt, angespannt (was ist angespannt)? Einfach nur wahrnehmen!… Du kannst deinen Atem fühlen, deine Brust/Bauch wie sie sich heben und senken. Langsam bekommst du eine körperliche Wahrnehmung von dir… • Und jetzt lass deine Wahrnehmung sich erweitern, feiner werden… Wie nimmst du dich als Gesamtereignis in diesem Setting wahr… in diesem Raum, in dieser Situation, in dieser Welt…? Wie erfährst du dein momentanes So-Sein? Wie erlebst du deine innere Befindlichkeit?… Wie auch immer du dich gerade fühlst, was immer dich gerade bewegt - nimm dich einfach als Ganzes wahr: So bist du JETZT! • Bleib mit deiner Aufmerksamkeit in deinem Wach-Sein für dein Hier und Jetzt, ohne etwas zu bewerten, beschreiben oder einordnen zu wollen! Sag einfach JA zu deinem jetzigen So-Sein! Wenn du bereit bist, alles was du wahrnimmst in diesem Moment ohne Bewertung anzunehmen - dann bist du bei und in dir angekommen. Dann sind da weder Fragen noch Antworten! Denn du bist JETZT in deinem gegenwärtigen Sein präsent! Probiere es immer wieder aus, es bedarf keinerlei Vorbereitung - und du wirst immer besser zu dir selbst zurückfinden, dich in dir selbst erkennen! Dein Selbst-Bewusstsein, deine Selbst-Sicherheit, dein „Ich bin“… findest du nicht im Außen, sondern in dir selbst! Praxis
der Liebe
Bei
„Liebe“ denken wir meist an die romantische, die erotische
oder die große kosmische Liebe. Hier soll es aber mal um die
kleine, einfache, alltägliche Liebe gehen. Diese „ganz
normale“ Liebe beginnt dort, wo unsere bewusste Zuwendung stattfindet.
Der bloße Akt der Zuwendung ist der Einstieg, alles Weitere
geschieht dann ganz von selbst - denn wir können Liebe ja nicht
„tun“ oder „machen“! Liebe endet unweigerlich
dort, wo der Zweck, der Nutzen beginnt! Wenn du dich einem Thema,
einem Gefühl, einem Menschen deshalb zuwendest, um eins deiner
Ziele zu erreichen oder deine Wünsche oder Vorstellungen zu erfüllen,
dann bist du in der Praxis des Erfolgs, aber nicht mehr in der Praxis
der Liebe! •
Nimm dir etwas Zeit für einen kleinen Rückzug vom
Alltag und mach’s dir bequem. Noch ein Tipp: Beginne nicht mit deinen größten Problemen, fang mit den kleinen an. Wir alle lernten einmal mit ganz kleinen Schritten laufen! Eros
- Kosmos
Mit „Meditation“ verbinden wir meist nur das Erreichen eines besonderen spirituellen Bewusstseins. Meditatives Stillwerden und die Intensivierung der Wahrnehmung können wir aber genauso unserem „profanen“ Körper zuteil werden lassen, unserem einfachen Mensch-Sein, unserer sinnlichen Erfahrung des DA-SEINS. Bei der folgenden Meditation geht es um die bewusste Wahrnehmung unserer unmittelbar erfahrbaren Wirklichkeit - und um die Verbindung von Himmel und Erde! •
Für diese Meditation ist es wichtig, dass du dir einen
geschützten, ungestörten Platz aussuchst, wo du dich am
besten ganz oder bis auf Unterhose und Socken ausziehen kannst. Richte
dich dort bequem ein und schaffe dir eine gute, unterstützende
Atmosphäre. Dann stelle dich hin oder setze dich aufrecht auf
einen Stuhl und stimme dich für einige Augenblicke mit geschlossenen
Augen und ruhig atmend auf DICH ein. Mein InnenRAUM Unser wichtigster Lebens-Raum befindet sich nicht im Außen, sondern in unserem tiefsten Inneren. Im „Seelen-Raum“ wohnt dein ureigenstes Lebensgefühl, die innere Haltung zum Leben - und die wiederum färbt auch die „Brille“, durch die du deine äußeren LebensRäume wahrnimmst! Darum lass uns doch die Aufmerksamkeit mal dorthin richten, wo unser Wohl- bzw. Unwohlbefinden seine Wurzeln hat. •
Setze oder lege dich bequem hin und entspanne dich mit einige
tiefen Atemzügen. Gehe dabei mit deiner Aufmerksamkeit tiefer
in deinen Körper und nimm dein SO-SEIN, ohne es zu bewerten,
in diesem Moment wahr. Wandere jetzt in deiner Vorstellung immer tiefer
nach innen, in Richtung Seelenraum, zum Raum deiner Gefühle.
Am Weg dorthin wirst du drei vorerst verschlossene Tore durchschreiten: Erst
wenn wir unser Leben nicht mehr manipulieren oder verbessern müssen,
erst wenn wir unser Leben einfach so leben lernen, wie es sich uns
darbietet, sind wir wirklich frei! Los Lassen! Schon
von Kindheit an ist HABEN ein zentraler Aspekt unseres Lebens. Für
die meisten Menschen bezieht sich dieses Habenwollen vorwiegend auf
materielle Werte. Viele setzen ihr unbewusstes Erwerbs-Programm aber
auch bei den geistig-spirituellen Werten fort, meinen auch hier, etwas
Bestimmtes haben oder werden zu müssen. Deshalb ist es von Zeit
zu Zeit sehr heilsam, sich mit dem LOSLASSEN zu beschäftigen!
•
Suche dir einen Platz,
an dem du für einige Zeit ungestört sein kannst. Setze dich
bequem hin, schließe die Augen und atme einige Male ein und
aus. Werde dir deines Hier-Seins bewusst - fühle deinen Körper,
so wie er sich jetzt anfühlt und zentriere dich in ihm. Das
große Staunen
„Einfach
nur zu staunen, ist doch keine Meditation“, wendest du vielleicht
ein…!? Stimmt. Staunen alleine ist noch keine Meditation. Erst,
wenn uns dieses „Hier im Jetzt“ ganz bewusst wird, entsteht
Meditation. Staunen ist ein sehr direkter, kurzer Weg im unmittelbaren
SEIN zu landen! Und was Anderes soll Meditation letztendlich nicht sein
- sie soll uns mit dem verbinden, was wir ursprünglich sind: ein
lebendiges Wesen, eins mit unserer lebendigen Welt! Und ACHTUNG: diese
Meditation kann nicht „getan“ werden - sie lädt uns
ein, uns auf die Ungewissheit unserer eigenen, unmittelbaren Lebendigkeit
einzulassen! 12
Minuten •
Setze dich an einen Platz, an dem du allein sein kannst und
Ruhe und Schutz genießt. Mach es dir bequem und besinne dich auf
dich selbst, nimm mit deiner Ich-Wahrnehmung Kontakt auf. Und wenn
du in den Alltag zurückgekehrt bist, erinnerst du dich vielleicht
später wieder daran - und du schaust wieder hin, zu deinem nackten
Selbst, und kommst dir damit wieder ein Stückchen näher?!
Selbst-Geburt Bei meiner Suche nach einer Meditation, die zum WEGE-Thema "Geburt & Neubeginn" passt, verhielt ich mich wie jene berühmte Person, die nach ihrer Brille sucht, obwohl sie direkt auf ihrer Nase sitzt. Ich suchte und suchte und überlegte - und fand schließlich eine, die schon seit Jahren meine Lieblingsmeditation ist. ?Ich praktiziere diese „Selbst-Geburt-Meditation“ fast täglich, sie unterstützt mich besonders wenn ich Gruppen leite - und immer ist es so, als würde ich mich dabei selbst neu gebären! Ich würde mich freuen, wenn sie auch zu deiner Lieblingsmeditation wird…!
• So liegst du nun (bei beiden Formen) - und „erfühlst“ diese Haltung deines Geborgen-Seins - dein Mit-dir-selbst-sein-Können - alles ist gut, wie es ist. Du atmest sanft in deinen Bauch und verbindest dich dadurch mehr und mehr mit diesem Zentrum deiner Existenz. Der Polster gewährt dir Sicherheit und Schutz, dein Bauch wird gehalten. Verweile einfach einige Zeit mit deinem „Selbst-geboren-Werden“, das ja in uns immer wieder stattfindet und mit dieser einfachen Übung ganz stark und heilsam miterlebt werden kann. •
Nach einiger Zeit - wenn es dir richtig und stimmig erscheint
- löse dich langsam aus dieser Position, strecke dich langsam aus
und richte dich in die Sitzposition auf. So verweile noch für einige
Augenblicke des „Überganges“ in das neu geborene Leben!
Kurz-Meditation „Meine Hände" Meist ist unser ganzer Tag ausgefüllt mit irgendwelchen Tätigkeiten - egal ob in der Arbeit oder zu Hause, immer gilt es, eine Menge Aufgaben zu erfüllen, Anforderungen zu genügen usw.… Unsere Hände sind meist die Ausführenden. Deshalb schenke doch auch mal deinen Händen eine kleine Meditation: • Nimm bequem Platz und schließe die Augen, um zur Ruhe zu kommen. Lege deine Hände entspannt in den Schoß oder auf eine Unterlage vor dir - und zwar so, dass die Handinnenflächen nach oben gerichtet sind und die Finger sich leicht berühren. Nun öffne die Augen wieder und… •
Betrachte deine Hände ganz aufmerksam: ihre Form, die
Größe, die Finger, die Handinnenflächen, ihre Zeichnungen,
Linien, Falten, ihre Farbe … kurz alles, was du “erschauen”
kannst. • Bleib so eine Weile mit deinen Händen verbunden - und du wirst erleben, wie sich die Wahrnehmung deiner Hände verändert. Es geschieht etwas mit ihnen - neue Empfindungen entstehen, deine Hände beginnen auf ihre Art und Weise zu dir zu “sprechen“. Höre ihnen einfach nur zu - du wirst sie dadurch intensiver wahrnehmen, als je zuvor… •
Nun schließe nochmal die Augen, und führe die Hände
langsam an dein Herz. Nimm mit dieser Bewegung all das zu dir, was jetzt
entstanden ist - verweile kurz damit - lass diese Verbindung wachsen
und sich ausbreiten. Bleib noch eine Weile in dieser Position… Die Sekunden Meditation ... ist so einfach wie das Leben selbst - du musst nichts dafür vorbereiten - sie ist sozusagen immer da! Egal, wo du gerade bist und was du gerade machst, halte inne - stoppe deine momentane Routine, gönne dir eine kurze Pause und schließe deine Augen... ... atme drei Atemzüge ruhig ein und aus und konzentriere dich einfach auf die Dunkelheit hinter deinen geschlossenen Lidern. Bleibe so für drei weitere Atemzüge aufmerksam für das Kommende, lass dein Tun los, werde weich und entspanne dich... ... dann öffne die Augen, und nimm die Welt vor dir so wahr, als würdest du sie jetzt das erste Mal in deinem Leben sehen - lass deine Umgebung durch deine Augen in dich hinein - nimm sie einfach auf, so wie sie sich vor dir ausbreitet - spüre hinein, in diesen unmittelbaren Augenblick deines Lebens - fühle - schaue - horche - rieche - atme es ein, dieses EINE das gerade IST und das jetzt auch DU BIST! Schau "mit dem Herzen"
und öffne dadurch deine Seele für das Wunder dieses lebendigen
Augenblicks!
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