Gott in uns…


Ein Interview mit Pater Willigis Jäger über die Erfahrung des Unbeschreiblichen und die Zukunft von Religionen.
MYSTIK
& religion
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Als Benediktiner-Pater und Zen-Meister ist Willigis Jäger (82) sowohl in der westlichen als auch in der östlichen Spiritualität beheimatet. Seit vielen Jahren erforscht er neue Wege für den spirituellen Sucher von heute. Mystische Erfahrungen der grundlegenden Wesenseinheit von Seele und Gott sind für ihn das Herzstück aller Religionen - und daher auch Bindeglied zwischen allen Menschen und Kulturen.

 

Pater Willigis, das althergebrachte Gottesbild vom „Vater im Himmel“ passt doch eigentlich gar nicht mehr in die Weltsicht des 21. Jahrhunderts…
Stimmt, wir brauchen eine zeitgemäße globale Spiritualität und ein gänzlich neues Verständnis von dem, was wir „Gott“ nennen. Die heutige Quantenphysik sagt uns, dass nichts, was beobachtet wird, vom Beobachter unbeeinflusst bleibt. Es ist mittlerweile eine anerkannte Tatsache, dass es unmöglich ist, mit den Mitteln der menschlichen Intelligenz die kosmische Ordnung objektiv zu erfassen. Wir selbst erschaffen also die Wirklichkeit. Wir kreieren die Welt. Wir erschaffen auch die Religion. Und wir müssen sie immer wieder neu erschaffen.
Ich weiß sehr wohl, dass das eine gewagte Aussage ist. Doch zu viele finden in der herkömmlichen Gottesvorstellung keine Lebenshilfe und Lebensdeutung mehr. Und auch Religionen müssen die Möglichkeit haben, sich entsprechend der Gesamtentwicklung des Menschen zu wandeln.

Wie könnte die zeitgemäße Vorstellung von „Gott“ aussehen?
Es wird wohl noch eine Zeit dauern, bis sich ein neues Verständnis von Gott entwickeln wird - aber es wird kommen. Es wird eine Erfahrung Gottes sein, die über einen „Glauben“ an Gott hinausführt. Bei dieser Erfahrung geht es eigentlich um etwas sehr Einfaches: nämlich um die Einsicht, dass wir nicht von Gott getrennt sind und auch nie getrennt waren. Gott kann nicht von einem Teil getrennt sein. Er ist immer ganz in jedem Teil, so wie der Ozean immer ganz in jeder Welle ist. Es geht mir um die Erfahrung der Einheit allen Seins. Dahin zielt die Mystik des Ostens ebenso wie die Mystik des Westens.
Die Religionen haben uns ein Weltbild gegeben. Die Theologie versucht, diese „Absolute Wirklichkeit“, die wir Gott nennen, zu beschreiben. Doch Gott ist hinter allen Bildern und Begriffen. Dieses „Absolute Bewusstsein“ hat mit unserem rationalen personalen Bewusstsein nichts zu tun, es gehört einer anderen Größenordnung an. Wir sollten erkennen, dass diese Welt nicht mit unserer Rationalität zu erfassen ist.

Bräuchten also auch die Religionen eine grundlegende Transformation, die sich nicht mehr so sehr auf das „Glauben“ konzentriert...?
Es gibt offensichtlich ein Wiederaufleben der Religion. Doch es sind nicht die Konfessionen und kirchlichen Institutionen, die davon profitieren. Die Religiosität, die wieder entdeckt wird, hat auch nichts mit einem antimodernen und streng disziplinären Fundamentalismus zu tun - auch wenn manche Menschen ihren Halt darin suchen und finden. Das Wiederaufleben manifestiert sich auch nicht in der Häufigkeit des Gottesdienstbesuches oder des Sakramentenempfangs. Die Menschen ahnen heute vielmehr, dass es eine religiöse Erfahrung gibt, die das rationale Begreifen von Gott, das von der Institution immer wieder eingefordert wird, übersteigt. Sie sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität in der Transzendenz, nach der mystischen Erfahrung.

Wie könnte man diese mystische Erfahrung genauer beschreiben?
Der Punkt ist: man KANN es nicht beschreiben. Es gibt offensichtlich eine Erfahrungsebene, die nicht mehr im ICH beheimatet ist. Ich weiß, dass dies von manchen, auch von Neurologen, als eine Deregulierung oder „Ausfallserscheinung“ im Gehirn bezeichnet wird - aber wer eine solche Erfahrung gemacht hat, weiß, dass es sich um eine Erkenntnisstufe handelt, die das Rationale weit übersteigt. Die Schwierigkeit besteht darin, diese Erfahrung in rationale Begriffe zurück zu übersetzen. Deswegen wurden Mystiker angefeindet und auch von der Kirche ausgeschlossen; manche wurden sogar verbrannt, weil sie die Formulierung ihrer Erfahrung nicht zurücknahmen.
Ganz entscheidend ist, dass eine wirklich echte mystische Erfahrung (es gibt ja verschiedene Ebenen) nicht irgendein „Gehirnausfall“ ist, sondern eine neue, transrationale Ebene der Erkenntnis. Wer wirklich an diese Grenze der Dualität und des Ich kommt und sie überschreitet, der erlebt dieses Un-Beschreibliche, das aber absolut erfüllend ist, weit erfüllender als alles, was ihm sonst im Leben begegnet. Und dieses Erfülltsein hält auch an, wenn er in sein Ich-Bewusstsein zurück kommt - das ist das Entscheidende. Er ist sicher: Ich habe da etwas erlebt, was viel bedeutsamer ist als alles, was ich rational begreifen kann.

Könnte das eine Erfahrung dessen sein, dem wir den Namen „Gott“ gegeben haben?
Ja, das meine ich. Wir alle haben eine Ahnung von unserem wahren Ursprung behalten - eine Erinnerung an die Einheit, aus der wir kommen. Und in solchen Momenten erkennen wir: Was wir Gott nennen, drückt sich als das aus, was wir sind. Da ist nicht ein Gott irgendwo da draußen oder über uns. Gott ist in mir und allen anderen Mensch geworden. Gott geht als dieser Mensch, als Ich, zu dieser Zeit, an diesem Ort über diesen Planeten. Wir sind das Instrument, auf dem sich diese „Urwirklichkeit“ im gesamten Universum selber spielt - aber wir sind zugleich auch der Spieler. Was wir Gott nennen, vollzieht sich als das, was wir Evolution nennen. Und den Spieler zu erfahren, der sich auf diesem Instrument selbst spielt - das ist das Ziel aller Mystik.

Kann jeder Mensch solche Erfahrungen machen?
Ich glaube, alle Menschen besitzen dieses mystische Urwissen: dass es unsere eigentliche Lebensaufgabe ist, zu begreifen, wer wir wirklich sind. Aber wir kommen nicht so ohne Weiteres an dieses „unbekannte Land unserer Seele“ heran, weil unser Ich-Bewusstsein so stark ist.
Unser Ich-Bewusstsein ist eine gewaltige Errungenschaft der Evolution - aber es verwehrt uns die Sicht auf das Eigentliche, auf die Wirklichkeit, die immer voll und ganz da ist. Der Schleier des Ich hindert uns am vollen Begreifen unserer wirklichen menschlichen Existenz. Das Ich ist deswegen nicht schlecht - es macht uns zu Menschen und ist etwas sehr Wertvolles, denn wir brauchen es für die Organisation unseres Alltags und all unserer Erfahrungen. Aber wir müssen (wie Meister Eckhard sagt) unsere Empfänglichkeitsanlage weiten, um Zugang zu diesem Urwissen, zu dieser Urerfahrung unseres Seins zu bekommen. Wenn ich einen spirituellen Weg gehe, wird der Schleier des Ich durchlässig - er wird immer durchsichtiger, bis ich merke, dass es wirklich ein Schleier ist und dass der Schleier fallen kann - und dann kann ich beides erfahren: sowohl meine personale Ich-Struktur, als auch diese andere Ebene der Wirklichkeit.

Ist das also die Aufgabe einer neuen Spiritualität - die Menschen rund um die Welt zu sensibilisieren für beide Ebenen des Daseins?
Ich meine, dass das die nächste Stufe in der Evolution unseres Bewusstseins ist. Wir haben uns in eine fast tragische Egozentrik, in einen Narzissmus hinein entwickelt, der gegen die Grundstruktur der Evolution gerichtet ist - denn die Grundstruktur der Evolution ist Kooperation, ist Gemeinschaft. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft stimmt das, was Darwin mit „survival of the fittest“ meinte, gar nicht mehr. Auch das „selfish gene“, dieses egoistische Gen, das Richard Dawkins 1976 gefunden haben will, gibt es nicht. Die letzten Erkenntnisse der Physik sagen uns, dass am Beginn der Evolution eine phänomenale Kooperation stand. Die Evolution setzt Kooperation voraus. Mit anderen Worten: Das Biotop hat überlebt. Die Liebe zu allem und jedem ist die Grundstruktur der Evolution. (Dazu fällt mir die Geschichte des Neurobiologen Joachim Bauer ein - er berichtet, dass vier Taucher eine ganze Stunde lang versucht haben, einen Buckelwal aus einem Netz zu befreien. Nachdem es gelungen war, hat sich der Buckelwal sich bei jedem mit einem Nasenstupser bedankt…).
Auch bei all dem, was wir sonst noch über die Evolution wissen, scheint die Grundstruktur, der rote Faden wirklich die Kooperation, die Einheit, oder wie die Religion sagt „Liebe“ zu sein! Das zeigt sich auch in den Forschungsergebnissen des Physikers und Nobelpreisträgers Heisenberg: Er stellt fest, dass im Grunde genommen jedes Atom mit jedem Atom in irgendeiner Form verbunden ist - und dass das Atom zwar ein Holon, also ein Ganzes für sich ist, dass aber ein Atom allein sinnlos ist. Jedes Atom hat nur in Verbindung mit anderen Atomen, also im Molekül einen Sinn. Das Molekül wiederum kann man als Holon, als Ganzes bezeichnen, aber es hat allein keinen Sinn, nur in der Zelle - und die Zelle allein hat keinen Sinn, nur im größeren Organismus… und so geht es eigentlich weiter im ganzen Universum. Jedes Atom, wir selbst und alles in der Welt hat nur in dieser großen Einheit und Gemeinschaft einen Sinn.

Die mystische Praxis führt also auch zu einer sozialen und globalen Verantwortung…?
Man wirft der Mystik oft vor, sie sei selbstsüchtig, sie sei introvertiert - dabei ist es das Gegenteil. Wer in eine wirklich mystische Erfahrung durchbricht, bringt drei tiefe Erkenntnisse mit: Erstens eine große Demut, als eine fundamentale Selbsterkenntnis, das Gegenteil von Arroganz oder gar Inflation, wie die Psychologie sagt - zweitens eine ganz große Verbundenheit, d. h. Einheit und Liebe zu allem und jedem, die auch den Feind, den Terroristen oder den Mörder nicht ausschließen kann - und drittens einen Auftrag, allen anderen Wesen zu helfen, also sich auch sozial zu engagieren und für die Umwelt verantwortlich zu sein.

Müssen wir heute im Zeitalter von Computer und Globalisierung nicht anders von Spiritualität und Gott reden als z.B. Jesus vor 2000 Jahren, der zu Schafzüchtern und einfachen Fischern und Landmännern gesprochen hat?
Wir brauchen eine neue Sprache. Die Menschen, vor allem die Jugendlichen, verstehen die traditionelle religiöse Sprache nicht mehr. Auch die Religion bedarf einer Transformation. Unser christliches Glaubensbekenntnis wurde vor 1500 Jahren formuliert, im Jahre 451 im Konzil von Chalkedon. Seitdem ist nichts Wesentliches dazu gekommen. Wir haben heute eine ganz andere Weltsicht, eine ganz andere Anthropologie. In unserem Glaubensbekenntnis haben wir sehr viel Hebräismus, auch sehr viel Paulinismus, Hellenismus und auch Romanismus, und viel zu wenig - wie ich sagen würde - Jesuanismus. Es fehlt z. B. das Wort „Reich Gottes“. Dessen Verkündigung war das Anliegen Jesu. Es fehlt eigenartiger Weise auch das Wort „Liebe“… Ich würde mir zwanzig ernsthafte Theologen wünschen (mehr dürfen es nicht sein), die noch einmal ein Konzil machen und ein Glaubensbekenntnis zu formulieren versuchen, das der Mensch unserer Tage versteht.

Theologen können aber auch nur das formulieren, was sie selbst erfahren und erforscht haben. Wenn ihnen nun die spirituelle, die mystische Erfahrung fehlt…?
Es gibt drei Ebenen in jeder Religion: erstens eine institutionelle und oft auch fundamentalistische Ebene, auf der ich einfach das glaube, was da geschrieben steht. Als zweites gibt es die intellektuelle Ebene mit Theologie, Metaphysik, Philosophie, die sich Gedanken machen über eine Urwirklichkeit, über etwas, was hinter allem steht. Das ist auch die Ebene der Meditation, die einen Inhalt hat und das Gefühl und die Psyche anspricht. Und die dritte Ebene in der Religion ist die mystische Ebene, und da geht es um Erfahrung, die jenseits des Rationalen liegt. Diese transrationale Ebene einem Intellektuellen, der sie nicht selbst erfahren hat, plausibel zu machen, ist ungeheuer schwer. Darum spielt die Mystik in den christlichen Kirchen kaum eine Rolle. Während sie in den östlichen Religionen der Ausgangspunkt für die Religion ist, wurde sie bei uns im Westen in den Hintergrund geschoben.

Entwächst der spirituell Praktizierende mit der Zeit seiner Konfession?
Ich muss aus meiner Konfession nicht aussteigen, aber ich werde sie anders interpretieren. Das ist schwierig, weil alle Worte mit gewohnten Inhalten besetzt sind; alle Worte wecken im Grunde genommen ganz bestimmte Assoziationen. Und wenn ich dieses Wort gebrauche, obwohl ich es anders meine, weckt es im Hörer oder im Leser sofort wieder die Assoziation, die ihm bekannt ist. Das ist die eigentliche Schwierigkeit.

Und wie können wir die Person „Jesus Christus“ interpretieren…?
Jesus Christus ist für mich der Typus, an dem ich ablesen kann, wie ich gemeint bin. Sein Anliegen war für mich eindeutig die Verkündigung des Reiches Gottes: Das Reich Gottes ist in euch, ist ausgebreitet über die Erde, aber ihr müsst umkehren, um dahin zu kommen. Er will uns sagen, dass das Reich Gottes eine inwendige Erfahrung und Erkenntnis ist, die sich dann im Äußeren ausdrückt. Das Thomas-Evangelium (das leider aus dem Kanon ausgeschieden worden ist) sagt ganz deutlich: Als die Jünger ihn fragten: „Wann wird die neue Welt, das Reich Gottes, anbrechen?“, antwortet er: „Das Reich Gottes ist schon da, ihr erkennt es nur nicht.“ Dieses Reich Gottes, diese hintergründige Wirklichkeit, die er „Vater“ genannt hat, für die Menschen erfahrbar zu machen - das war sein Anliegen.

War Jesus denn der „Sohn Gottes“…?
Es bedarf auch einer zeitgemäßen Interpretation von „Sohn Gottes“ oder „Jesus war Gott“. Wir wissen von Jesus nicht viel - aber das, was von ihm überliefert ist, verweist eindeutig auf eine tiefe Erfahrung, die er gemacht hat und die er weitergeben wollte. Jesus war ein tief erleuchteter Mensch. Ob er „Gottes Sohn“ war, darum wurde in den ersten Jahrhunderten lange gerungen - Irenäus war es, der diese Auffassung durchsetzte gegen andere Strömungen, die Jesus zwar auch als Sohn Gottes verstanden haben, aber nicht in der Form einer ontologischen Andersartigkeit. Wir alle sind „Söhne und Töchter“ Gottes, wir alle sind Kinder Gottes! So gesehen war Jesus ein Mensch wie wir alle, aber zutiefst begabt mit mystischen Erfahrungen und Erkenntnissen. Er war der Typus, an dem wir messen können, wie wir sein könnten, sein sollten. Er war - wie wir alle - eine Inkarnation des „Göttlichen Urgrundes“.
Nach einer von der Identity Foundation durchgeführten Erhebung glauben nur noch 10 % der Deutschen im traditionellen Sinn (also auch an diese Geschichte vom „einzigen Sohn Gottes“ als Erlöser). Aber 15 % suchen nach einer Erfahrung. Und dahin geht nach meiner Ansicht auch die Zukunft der Religionen…

Dann wäre es also die hauptsächliche Aufgabe der Kirchen und aller verschiedenen spirituellen Übungswege, diese Erfahrung zu ermöglichen…
Das wäre die Aufgabe aller Kirchen, und genau das tun die theistischen Religionen nicht. Ich habe gelesen, dass in Rom ein Lehrstuhl eröffnet wird für Esoterik. Warum betont man nicht stärker einen Lehrstuhl für Mystik, aber einen, wo der mystische Weg auch praktisch gelehrt wird. Das würde ich mir von den theistischen Religionen erwarten - was die Religionen des Ostens selbstverständlich tun.
Wahrscheinlich ist es so, dass doch Menschen in Nordindien zurück bis 3000 Jahre vor Christus transpersonale Erfahrungen gemacht haben und dass diese Erfahrungen auch weiter gegeben wurden in Übungsformen. Sie kamen über den Himalaja nach China, sind im Zusammenhang mit dem Taoismus zu Zen geworden, sie gingen weiter nach Korea, nach Japan, sie gingen nach Süden im Kleinen Fahrzeug des Buddhismus und über die Seidenstraße nach Westen. Alexandria war damals der Mischpott, das Begegnungszentrum von östlicher und westlicher Spiritualität. Es ist gut möglich, dass auch Jesus eine zeitlang in Alexandria war. Und es ist ziemlich klar, dass diese Wege auch im Sufismus, also im Islam lebendig geworden sind. Diese mystischen Wege sind älter als alle Religionen.
Es scheint also, dass es für diese mystische Erfahrungsebene des Menschen einen zentralen Ursprung gab. Und das macht mich optimistisch. Es wird weiter gehen und unserer Spezies eine neue Bewusstseinsebene erschließen.


 

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Infos & Kontakt zu Willigis Jäger:

Benediktushof www.willigis-jaeger.de

Buchtipps von Willigis Jäger
• Westöstliche Weisheit. Visionen einer integralen Spiritualität (Theseus, 2007)
• Die Welle ist das Meer. Mystische Spiritualität (Herder spektrum, 2000)
• Anders von Gott reden (Via nova, 2007)